In Pressemitteilungen von Dr. Josef Schlarmann
Dienstag, 27. Juli 2010, 16:59 Uhr
In einem Dankes- und Unterstützungsbrief hat der Virtuelle Kreisverband (VKV) der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU den Bundesvorsitzenden Dr. Josef Schlarmann aufgefordert - wie im Spiegel-Interview vor zwei Wochen - "weiterhin klar und unmissverständlich Position zu beziehen" und Probleme in der "Führungsebene der CDU" zu benennen. Dem VKV gehören rund 1000 MIT-Mitglieder an von denen über 100 aktiv an den Diskussionen teilnehmen. Aus diesem Kreis heraus ist der Brief entstanden.
Guten Tag Herr Dr. Schlarmann!
Der Virtuelle Kreisverband (VKV) der MIT hat in den letzten Tagen in seinem Forum sehr angeregt - wie selten ein Thema - Ihr Interview im SPIEGEL vom 12. Juli 2010 "Kanzlerin in der Kritik: CDU-Mittelstand protestiert gegen Merkels Stil" diskutiert. Als Mitglieder der Basis wollen wir Ihnen den Tenor aus unserem Meinungsaustausch mitteilen.
Keiner der Mitglieder hat dabei einen Zweifel gelassen, dass wir Ihre offene und gradlinige Art stets begrüßen. Mit bekannter Scharfsinnigkeit und Prägnanz haben Sie die Situation in der Führungsebene der CDU umrissen und den Bogen zu der Verdrossenheit der CDU-Mitglieder geschlagen. Die Auswirkungen dieser Verdrossenheit spüren wir in den mahnenden Ergebnissen der vergangenen Wahlen.
In der Diskussion sprachen sich Mitglieder aus, dass die MIT klar und unmissverständlich Position beziehen müsse und die Zeit dränge, besonders zügig Tacheles zu reden, um kurzfristig abzuwenden, dass sich immer weniger Menschen in der CDU aufgehoben und vertreten fühlen. Die Diskutanten wollten deutlich machen, dass wir als VKV vollinhaltlich hinter Ihnen stehen und damit auch Ihre gradlinige Art und Ihre deutliche Aussprache stärken.
Sie sind in der komfortablen Lage, sich solch offene Worte leisten zu können, weil Sie mit dem nötigen Abstand und zugleich mit der richtigen Nähe zur Politik stehen. Als wichtiges Kriterium und als Signal des Mutmachens soll allen, die wie Sie Pol halten, aus dem VKV vermittelt werden, dass man sich vor der Schlacht, die man damit auslöst, nicht Bange machen lässt.
Diese inhaltlichen Aussagen aus der Debatte stellen einen kleinen Überblick der Resonanz dar, die in Ihrer Gesamtheit und auch in jeder Einzelheit das Stimmungsbild des VKV widerspiegeln.
Die MIT ist die Vereinigung der klaren Worte und diese stellen Sie ganz persönlich dar. Die MIT wäre aber nicht die MIT, wenn dort nicht auch kontrovers diskutiert worden wäre.
So gab es auch Stimmen, die die Frage nach dem rechten Zeitpunkt stellten und nach der rechten Art sich Gehör zu verschaffen. Es gab Bedenken, dass bei der offenen Kritik den Gegnern in die Hände gespielt würde, dass es bereits verärgerte MIT-Abgeordnete aus Berlin gäbe, die deutlich ihr Missfallen äußerten, Ihre Art der Kritik in der Form sei nicht passend gewesen. Dem weit überwiegend aber war die rhetorische und sich selbst beantwortende Frage, ob man noch Zeit habe, mit falsch verstandener Rücksicht zu warten, bis keiner mehr die CDU wähle.
Dass es für den rechten Zeitpunkt Kritik zu verlautbaren, nie und nimmer die Punktlandung gibt, war trotz dieses Einwands allen deutlich und so schloss sich auch in dieser Diskussion der Kreis: Wir bleiben gerne und überzeugt bei unser vollen Unterstützung für Sie! Wir stehen an Ihrer Seite und machen MIT - auch in Detailfragen.
Zum Abschluss haben wir eine Bitte an Sie und für uns:
Bewahren Sie bitte Ihre unvergleichliche Art, mit Feinsinnigkeit und Charme scharfzüngig unmissverständlich zu sein und die Belange der MIT tief in die Führungsebene der CDU einzupflanzen!
Es grüßt Sie herzlich
der Virtuelle Kreisverband der MIT unter www.mit-virtuell.de
mit Mitgliedern aus allen geografischen Richtungen!
Ansprechpartner und Kontakt ist Nicole Molinari
news@nicole-molinari.de